Die besten Elektroautos haben einen Ansatz auf Systemebene

Elektrofahrzeuge werden bis 2040 ca. 57 Prozent der weltweiten PKW-Verkäufe ausmachen - und die Hersteller (OEMs), die morgen als Marktführer im
E-Mobilitätssektor hervorgehen werden, sind diejenigen, die heute schon die Herausforderungen der Produktion am besten bewältigen können.

Zu diesen Herausforderungen zählt auch und vor Allem die Sicherheit, sowohl für die Nutzer von E-Autos, als auch für die Techniker, die sie herstellen und warten. Hierbei gilt es, die Vielfalt regionaler Sicherheits- und technischer Standards zu berücksichtigen. Während die Nutzer eine größere Reichweite für ihre E-Autos fordern, ist das ständige Tauziehen zwischen größeren, leistungsfähigeren Akkus und einem schwereren, teureren Fahrzeug optimal abzuwägen.

Keine dieser technischen Herausforderungen existiert isoliert - daher erfordern ihre Lösungen einen vertikal integrierten, ganzheitlichen Ansatz zur Problemlösung, nicht nur von den OEMs, sondern auch von ihren Partnern in der Automobilindustrie.

Ein ganzheitlicher Ansatz

Es ist zu einfach, Elektrifizierung ausschließlich mit Hochspannung gleichzusetzen. Bei Aptiv verstehen wir, dass es bei der Elektrifizierung um viel mehr geht - einschließlich Batterieverkabelung, Niederspannungsverkabelung, Stromverteilung und Verbindungsleitungen.

Wir glauben, dass Kabel und Komponenten als System funktionieren müssen, und dass sie am besten funktionieren, wenn sie zusammen entwickelt und validiert werden. Das ist fast unmöglich, wenn man diese Steckverbinder und Kabel von unterschiedlichen Lieferanten bezieht. Wir sind ein Partner auf Systemebene, der sich darauf konzentriert, Systemlösungen aus einer Hand, statt einzelne Komponenten zu liefern.

Nehmen wir zum Beispiel die Akkupacks. Es ist nicht unbedingt notwendig die zukunftsprägenden großen, leistungsstarken Akkus selber herzustellen, notwendig ist aber unser einzigartiges Verständnis dafür, wie Gewicht in anderen Teilen des Fahrzeugs reduziert werden kann. Das trägt dazu bei, die Elektromobilität zu ermöglichen. 

Jedes Gramm zählt

Die Formel ist recht einfach: Je weniger Platz die Verkabelung im Inneren eines Elektrofahrzeugs einnimmt, desto mehr Platz gibt es für alles andere, was ein Elektrofahrzeug benötigt, einschließlich einer größeren Batterie.

Aptiv bietet Know-how, das in jahrzehntelanger gemeinsamer Entwicklung und Fertigung entwickelt wurde. Es ermöglicht uns, kleinere und leichtere Leitungen, leichtere Komponenten und sogenannte Busbars (Flachleiter) zu entwickeln, die diesen Raum freimachen, Gewicht reduzieren und trotzdem die erforderliche Leistung erbringen.

Jedes Gramm zählt, wenn es darum geht, Fahrzeuge leichter, effizienter und umweltfreundlicher zu machen. Da wir wissen, was in allen Bereichen der E/E Architektur geschehen muss, finden wir ständig bessere Wege, um Gewicht zu reduzieren, ohne die Leistung zu verringern.

Mit unserer Architektur Optimierungskompetenz hat ein führendes Elektrofahrzeug Unternehmen das Kabelsatzgewicht in seinem Modell 2017 um zehn Prozent reduziert und 150 Meter Kabel eingespart. In ähnlicher Weise konnte ein anderer Fahrzeugkunde elf Kilogramm und 400 Meter Kabel aus seinem populären 2018er-LKW verbannen. Ein weiterer Kunde reduzierte das Gewicht des elektrischen Verteilersystems seiner 2018er SUV-Plattform um 15 Prozent, indem 300 Meter Verkabelung überflüssig wurden, dank der Optimierungsleistung von Aptiv.

Beeindruckende Zahlen, sicher, und sie werden noch besser mit der Einführung der mit dem PACE Award ausgezeichneten SMC-Technologie (Selective Metal Coating – selektive Metallbeschichtung) von Aptiv, die jetzt in mehreren Fahrzeugmodellen weltweit erprobt wird. OEMs haben lange versucht, schwere Kupferkabelbäume durch Aluminiumkabelbäume zu ersetzen, aber die galvanische Korrosion zwischen der Aluminiumverkabelung und den Kupferverbindungen war schon immer ein Hindernis. SMC ändert all das, indem es eine hochtechnologische, leichte Beschichtung schafft, die diese Korrosion verhindert und es den OEMs ermöglicht, Kupferverkabelungen durch Aluminium zu ersetzen und damit ihr Gewicht um bis zu 50 Prozent zu reduzieren.

Die Spitze des Eisbergs

Alles im Aptiv-Elektrifizierungsportfolio - von elektrischen Hochspannungs-steckverbindern und geschirmten Hochspannungskabeln über Busbars bis hin zu Ladekabelsätzen und Inlets für festverdrahtete Zentralelektriken - profitiert von dem Wissen, der Erfahrung, der Forschung und dem Know-how, das in alles einfließt, was Aptiv für das elektrische Antriebssystem baut.

Es ist immer wichtig, sich daran zu erinnern, dass OEMs Fahrzeuge bauen und nicht eine Ansammlung von Komponenten. Aptiv bietet einen Ansatz auf Systemebene, der viel mehr wert ist, als die Summe seiner Teile.

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